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Angriffe gegen RichterInnen

Fijáte 334 vom 11. Mai 2005, Artikel 4, Seite 5

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Angriffe gegen RichterInnen

Die nationale Vereinigung der RichterInnen (ANJM) forderte, dass die rund US-$ 14 Mio., die im Jahr 2003 bei einer Grossrazzia im Drogenbusiness beschlagnahmt wurden, ohne das bisher von offizieller Seite bekannt gegeben wurde, was mit diesem Geld geschehen soll bzw. ist, für die Sicherheit der RichterInnen eingesetzt werden. Leopolodo Liu, Spezialrichter für Drohungen gegen Justizpersonal, schlug derweil vor, dass die Richter bei den Verhandlungen ihre Gesichter verdeckt halten sollen, damit ihre Identität verborgen bleibe und sie so vor Racheakten geschützt seien. Diese Massnahme wird jedoch von verschiedenen Seiten kritisiert und als ein Rückschritt im Demokratisierungsprozess des Justizwesens sowie als eine Verletzung der VGVerfassungNF bezeichent. Die "gesichtslosen" Richter wurden während der Diktatur von VGRios MonttNF eingesetzt um Massenprozesse durchzuführen.


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