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Montenegro vermutet Wahlstrategie hinter dem Programm Mi Familia Progresa

Fijáte 458 vom 14. April 2010, Artikel 3, Seite 5

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Montenegro vermutet Wahlstrategie hinter dem Programm Mi Familia Progresa

Gleichzeitig gab es Beschwerden an MIFAPRO von Seiten der Begünstigten in San Cristóbal Verapaz, Department Alta Verapaz, da die Personen, die die Fonds ehrenamtlich verteilen, oft zwischen 10 und 20 Quetzales Gebühren für Fahrtkosten verlangen. Diese Personen sind Frauen aus der gleichen Gemeinde, was auch teilweise dazu beigetragen hat, weshalb es zu Auseinandersetzung zwischen ihnen und den BäuerInnen kam. Da viele Familien sich weigerten, die Gebühren zu bezahlen, wurden sie bei der nächsten Auszahlung nicht berücksichtigt und die Anzahl der begünstigten Familien ging zurück. So hat MIFAPRO zu Spaltungen in der Gemeinde beigetragen anstatt das soziale Wohlbefinden zu fördern, wie Eugenio Caal López, Mitglied des Gemeinde-Entwicklungsrats (Cocode) von Las Pacayas erklärte.

Jaime Tilom, Bezirkskoordinator von MIFAPRO, weist die Anschuldigungen allerdings zurück: "der Bürgermeister war von der Partei VGFRGNF und wechselte zur VGPP. Nun manipuliert er die Cocodes, damit sie die Verteilerpersonen in Misskredit bringen und er seine eigenen Leute einsetzen kann. Er greift selbst zu gewaltsamen Mitteln, wie die Einschüchterung der Frauen, die die Zahlungen für MIFAPRO übergeben."


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